Kunst und Natur – Kunst in der Natur
Steine am See

„… Die sieben bearbeiteten Steine stehen da, als seien sie schon immer da gewesen – Natur und Kunst ergänzen und bedingen sich, sie bilden eine fast selbstverständliche Einheit, eine Synthese …“.
Mit diesen Worten beschreibt ein Neumünsteraner Kunstliebhaber die künstlerischen Ergebnisse eines internationalen Bildhauersymposiums, das im Sommer 1989 hier am Einfelder See stattfand.

Sieben renommierte Künstler aus fünf Ländern waren von der Stadt Neumünster und der Kulturstiftung des Landes Schleswig-Holstein dazu eingeladen worden. Die Bildhauer aus Deutschland, Norwegen, der Tschechischen Republik, Dänemark und Polen arbeiteten sechs Wochen gemeinsam am Ufer des Sees. Die Werke sind hauptsächlich aus schwedischem Granit. Aber auch Findlinge aus der Umgebung wurden für die Arbeiten verwendet.

Wenn auch die künstlerischen Aussagen der Skulpturen sehr verschieden sein mögen, die etwa mit Titeln wie „David und Goliath“, „Ein Engel für Jaro Boro“ oder „Lebenszeichen“ benannt sind, so haben sie alle doch eines gemeinsam: sie sind – nach Aussage der Künstler – “… das bleibende Ergebnis eines langen, schönen Sommers, der angefüllt war mit harter Arbeit und freundschaftlichen Gesprächen; eines Sommers, der vielen Menschen die Augen geöffnet hat für die Schönheit der Steine”.