Hans Martin Ihme

Hans Martin Ihme begann seine künstlerische Karriere im Jahr 1968, nachdem er zunächst an der Universität Kiel sein Diplom in Physik abgelegt hatte. Seine Kinetik- und Lichtobjekte nennt er „Lichtmaschinen“. In seinem Werk steht die Kunst gleichbedeutend mit der Technik. Seine programmgesteuerten Lichtbilder unterliegen drei verschiedenen Vorgehensweisen: entweder einer Zufallsästhetik oder einer immer gleich währenden und sich nach einem bestimmten Schema wiederholenden Abfolge der Lichtpunkte, die Ihme selbst aber als unbefriedigend bezeichnet. Und drittens, dass ein Mikroprozessor die künstlerischen und durchkomponierten Strukturen kontrolliert und die Lichtdiodenmuster gestaltet. Gleich kristallinen Strukturen wachsen die bewegten und sich verändernden Bilder nach mathematischen und naturwissenschaftlichen Vorgaben. Die auf der Oberfläche angelegten Grundmuster verändern ihre Form und Farbe durch die Veränderung der Schattenwürfe.

1934 in Montreal/Kanada geboren.

Lichtmaschine I und II
Holz, Pappe, Lichtdioden
mit Wechselschaltung
Erworben 1985 anlässlich
des Rathausneubaus
Standort: Neues Rathaus,
Flur 2. Obergeschoss Süd