Kurt Michael Voutta

Schon als Kind bekam Kurt Michael Voutta Malunterricht. Er studierte an der Kunstakademie Königsberg bei den Malern Kauer und Manzau. Von 1946 bis 1953 lebte und arbeitete er in Neumünster.
Die Weltkriege prägten den Maler künstlerisch. Es entstehen Zyklen zu Themen von Krieg, Opfern, Vertreibung und Heimkehrern. Die Farbigkeit seiner Werke ist oftmals zurückgenommen, düster und gebrochen. In den 1950er Jahren wendet er sich mehr und mehr Stadtmotiven zu. 1952 wird im Kieler Landtag feierlich die große „Stadtansicht von Neumünster“ enthüllt, die bis heute dort hängt.
Auch die hier zu sehende Stadtansicht zeigt seine Wahlheimatstadt Neumünster. Den infolge der Kriegszerstörungen entstandenen Schattenseiten des Lebens und den Sozial- und Alltagsthemen, setzt er immer wieder kleine idyllische Fragmente und Details entgegen, eine alte Bauernkate oder spielende Kinder.

1898 in Königsberg (Ostpreußen) geboren
1965 in Krefeld verstorben.

Industrie (Stadtansicht)
1957
Öl auf Holz
Standort: Neues Rathaus,
2. Obergeschoss Nord,
(Rechtsabteilung)